Ein Netzwerk für Fragen und Antworten über den christlichen Glauben

Welche Weltanschauung passt zur Wissenschaft?

Gläubige gründen die Naturwissenschaft

„Männer wie Galilei (1564-1642), Kepler (1571-1630), Pascal (1623-62), Boyle (1627-91), Newton (1642-1727), Faraday (1791-1867), Babbage (1791-1871), Mendel (1822-84), Pasteur (1822-95), Kelvin (1824-1907) und Clerk Maxwell (1831-79) waren Theisten, die meisten waren sogar Christen. Ihr Glaube an Gott stand ihrer Wissenschaft nicht im Wege, er war oft eine wesentliche Inspiration, und sie scheuten sich nicht, dies zu sagen.“ (John Lennox, Hat die Wissenschaft Gott begraben? Eine kritische Analyse moderner Denkvoraussetzungen, SCM R.Brockhaus, Witten 2009, 30)

Für die frühen Naturwissenschaftler war der Glaube an einen Gott kein Hindernis für ihre Forschungen, sondern eine Triebfeder.

Galilei zum Beispiel war überzeugt, dass der Schöpfer,

„der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestatttet hat, nicht will, dass wir den Einsatz derselben aufgeben, indem er uns durch andere Möglichkeiten das Wissen vermittelt, das wir durch ihren Einsatz erlangen können.“ (Lennox 2009, 30)

Johannes Kepler beschrieb seine Tätigkeit als Wissenschaftler so:

„Gottes Gedanken nachdenken.“ (Lennox 2009, 30)