Begründet Glauben

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Widerlegt Wissenschaft Glauben?

Gläubige in der Naturwissenschaft

Laut einer Umfrage aus dem Jahr 1996 beträgt der Anteil der NaturwissenschaftlerInnen in den USA, die an Gott glauben, insgesamt 39,6%.

Die Frage lautete konkret: „Glauben Sie an einen Gott, der Gebet erhört, und an ihre persönliche Unsterblichkeit?“ Nein-Stimmen können also nicht automatisch Atheisten zugerechnet werden.

Auch in der absoluten Weltspitze finden sich gläubige Christen, wie etwa den führenden Genetiker Francis Collins (15 Jahre lang Leiter des Human Genom Projekts, heute leitet er das National Institute of Health, USA), den Physiker William D. Phillips (Nobelpreis für Physik 1997), der in seiner kurzen Autobiographie für das Nobelpreiskomitee persönliche Einblicke in sein Glaubensleben gibt (William D. Phillips, http://nobelprize.org/nobel_prizes/physics/laureates/1997/phillips-autobio.html) oder Sir John Houghton (Fellow of the Royal Society), der als Co-Vorsitzender des Weltklimarates (IPCC) den Friedensnobelpreis 2007 für den Weltklimarat entgegennahm.

Wissenschaft und Glaube liegen nicht im Krieg miteinander, wie wir an den gläubigen WissenschafterInnen sehen können. Ihr persönliches Vertrauen, ihr begründeter Glaube hat sie nicht daran gehindert, Spitzenwissenschaftler zu werden. Ihre Wissenschaft hat sie nicht daran gehindert, begründet an Jesus zu glauben.

Die Tatsache, dass es Gläubige in den Naturwissenschaften gibt, begründet nicht den Glauben an Jesus. Wir können daraus keine Aussagen über die Wahrheit des christlichen Glaubens ableiten. Aber wir können sehen, dass der christliche Glaube nicht irrational oder antiwissenschaftlich ist, und dass er die Wissenschaft nicht zerstört.

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