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Welche Grenzen hat die Wissenschaft?

Grenzen der Wissenschaft – „das Netz der Naturwissenschaft“

„Der Physiker Hans Peter Dürr, Nachfolger Heisenbergs als Direktor des Münchner Max-Planck-Instituts und Gewinner des alternativen Nobelpreises, beantwortete die Frage „Was hat die Wissenschaft mit der Wirklichkeit zu tun?“ einmal mit einem Gleichnis:

Ein Mann sitzt am Ufer eines Flusses und fängt Fische. Ein Wanderer kommt vorbei und fragt ihn, “Was tust Du?”

“Ich fange Fische.”

“Was kannst Du über Fische aussagen?”

“Sie sind alle mindestens 5 cm lang.”

Der Wanderer lässt sich das Netz zeigen. Es hat Maschen mit einem Umfang von 5 cm. Daraufhin sagt er: “Wenn es kleinere Fische als 5 cm gäbe – und ich meine, solche gesehen zu haben -, so könntest du sie nicht fangen, sie würden durch dein Netz hindurch schlüpfen.”

Darauf der Fischfänger mit Selbstbewusstsein: ‚Was ich nicht fangen kann, ist kein Fisch.’“ (Jürgen Spieß, Sind Glauben und Wissenschaft Gegensätze?, http://www.christ-online.de)

Naturwissenschaftler arbeiten auch mit einem „Netz“. Einige Dinge werden sich aus prinzipiellen Gründen nicht in ihren Netzen finden. Bei einem Fischer sind das alle Fische, die kleiner als 5 cm sind. Es sind aber auch noch andere Dinge, wie zu große Fische, das Schiff oder das Meer.

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