Begründet Glauben

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Welche Weltanschauung passt zur Wissenschaft?

Psalm 19 – eine Welt für Theorie und Empirie

Die alten Hebräer stellten sich den Schöpfer als absolut frei vor. Er hätte die Welt auch komplett anders gestalten können. Bloßes Nachdenken reicht nicht! Man muss (im Gegensatz zum griechischen Weltbild) nachschauen!

Darüber hinaus ist laut Bibel unsere Beziehung zu uns und unserer Welt gestört. Professor Peter Harrison, Wissenschaftshistoriker in Oxford, erklärt den Zusammenhang zwischen moderner Naturwissenschaft und der christlichen Lehre vom gefallenen Menschen so: „Im 17. Jahrhundert sagen die Menschen, dass die Beeinträchtigungen des menschlichen Geistes teilweise durch gemeinschaftliche wissenschaftliche Praktiken überwunden werden können . . .“ (Peter Harrison, http://publicchristianity.org/Videos/bible_and_science.html )

Das Weltbild der Bibel verlangt nach empirischer Forschung.

Trotzdem müssen wir nachdenken. Wenn Menschen die Natur betrachten, wenn sie ihre Botschaft verstehen wollen, wenn sie erkennen wollen, wie die Himmel die Herrlichkeit Gottes verkünden – dann müssen sie ihr Gehirn einschalten. Weil der Schöpfer die Welt so geschaffen hat und weil derselbe Schöpfer den Menschen geschaffen hat, macht es Sinn, unsere Vernunft zu gebrauchen.

So sah es auch Johannes Kepler: „Die Geometrie ist einzig und ewig, ein Widerschein aus dem Geiste Gottes. Dass die Menschen an ihr teilhaben, ist mit eine Ursache dafür, dass der Mensch ein Ebenbild Gottes ist.“ – (Dissertatio cum Nuntio Siderio, zit. n. M. Caspar: J. K. (1995), S. 106, http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Kepler)

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