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Ist Jesus gut für uns?

Kein Verschweigen der dunklen Seite

Nach fast 2000 Jahren Kirchengeschichte können wir nicht mehr leugnen, dass es auch entsetzlich dunkle Kapitel darin gibt. Dazu genügt ein Blick in die Tageszeitungen der letzten Jahre. Gott, Jesus und die verschiedenen Kirchen haben schlechte Presse.

Die angeprangerten Missstände und Verbrechen folgen nicht aus der Lehre von Jesus und NachfolgerInnen von Jesus lehnen sich dagegen auf.

Wo immer die dunklen Kapitel der Kirchengeschichte geschrieben wurden, war das Problem nicht zu viel Jesus, sondern zu wenig. Jesus selbst hat darauf hingewiesen, dass es Menschen geben wird, die ihm nur dem Namen nach anhängen, ohne ihn wirklich zu kennen und nachzufolgen (Matthäusevangelium 7,21; 25,31-36; 7,22-23; 24,11-24).

Jesus geht selbst davon aus, dass die Veränderung, die er bringt, langfristig aus unscheinbaren Anfängen geschieht. (Matthäusevangelium 13,31-32)

Trotzdem ist wahr: Quer durch die Geschichte scheitern Christen und Namenschristen immer wieder an den hohen moralischen Ansprüchen von Jesus. Gandhi hat angeblich gesagt: „Ich mag Euren Christus. Aber ich mag Eure Christen nicht. Sie sind überhaupt nicht wie Euer Christus.“

Leider stimmt das oft. Aber: Wenn viele Menschen an den hohen Ansprüchen scheitern, sind diese Ansprüche nicht deswegen falsch. Um das zu prüfen, müssen die Lehren von Jesus und ihre Auswirkungen unter die Lupe genommen werden.

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