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Der Weg der Revolution

Jesus verändert: Montagsdemos

Die Montagsdemos in Leipzig haben nicht zur Katastrophe geführt, weil sie aus Gebeten für den Frieden entstanden sind. Diese Gebetsversammlungen sind immer weiter gewachsen. Der Pfarrer Christian Führer sagt, dass er am Morgen des 9. Oktobers 1989 „furchtbare Angst“ gehabt habe. Die DDR hat gerade erst zwei Tage vorher ihren 40. Geburtstag gefeiert, jeder hatte das Massaker am Platz des Himmlischen Friedens in Peking im Gedächtnis. Die Kirche ist übervoll. Pfarrer Führer zitiert Jesus: „Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.“ (Matthäusevangelium, Kapitel 5,5)

Nach dem Gebet setzt sich ein Demonstrationszug von 70.000 Menschen in Bewegung. Die Sicherheitskräfte haben Befehl gehabt, rigoros gegen gewaltsame Demonstranten vorzugehen. Aber gegen eine friedliche Menge haben sie kein Rezept gehabt. Die Spirale der Gewalt ist durch den Verzicht außer Kraft gesetzt. 4 Wochen später fiel die Mauer. (Quelle: DER STANDARD, Printausgabe, 26.9.2009)

Jesus verändert Menschen, die eine Revolution des Guten in Gang setzen können.

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